Tierspuren und Fährtenlesen

Die Spuren eines Tieres oder eines Menschen waren für die Indianer wie die Worte in einem Buch.

 

 

Wenn es darum ging, Spuren und Fährten von Feinden oder von Jagdwild aufzuspüren und richtig zu deuten, zeigten die Indianer fast unglaubliche Fähigkeiten. Sie konnten an der Form eines Huf- oder Sohlenabdrucks genau erkennen, um welches Tier oder um welchen Mokassinabdruck eines Feindes es sich handelte, dem sie auf der Spur waren.
Aber nicht nur die Stammeszugehörigkeit lasen sie aus der Fährte, sondern auch, ob er müde oder ausgeruht war und was er mit sich geführt hatte. Sogar die Anzahl der Feinde konnten sie über viele Meilen hinweg allein am Geräusch der Pferde erkennen, indem sie ihr Ohr an den Boden legten und dem Klang der Hufe lauschten.

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Quelle: http://www.walderlebnispfad-freising.de/medien/bilder/waldthemen/tierspuren-1.gif